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EU als Handelspartner

Während die EU nichts tut, hat Putin Zeit, sich nach neuen Handelspartnern zum Beispiel in China umzusehen, während die Wirtschaftssanktionen auch in der EU Firmen schädigen. Und der Winter steht vor der Tür. Ein Vorteil für den Energielieferanten Russland, denn mit der Drohung, den Gashahn zuzudrehen, kann Putin gerade jetzt auch EU-Mitgliedsstaaten beeindrucken.

Wem geht also zuerst die Puste aus? Eine Frage, die noch ungeklärt ist. Doch eines ist schon jetzt klar: Es verstreicht wertvolle Zeit, das Problem bleibt ungelöst. Und so dürfte sich der Konflikt am Ende tatsächlich noch lange hinziehen.

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