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Ein Rückgang der Ausfuhren im Januar

bedroht den Aufschwung

Vancouver, 10. März 2010

Das war eine schlechte Zahl, die man nicht zurecht-interpretieren kann – die Exporte der deutschen Wirtschaft gingen im Januar laut dem Statistischen Bundeamt gegen-über dem Dezember um 6,3% zurück.

Das ist der kräftigste Rückgang seit einem Jahr. Und er gefährdet die noch junge Erholung, weil jetzt ein erneutes Minuszeichen vor der BIP-Zahl für das erste Quartal droht.

Experten hatten ein Pluszeichen vor der Zahl erwartet. Wie so oft in der jüngsten Zeit lagen damit wieder einmal viele “Experten” völlig daneben. Vielleicht sollten wir alle nicht mehr so kleinlich sein und die Vorzeichen schlicht missachten …

Verantwortlich machen “Experten” wie beim Außenhandelsverband BGA nicht nur die schlechte Konjunktur in anderen europäischen Staaten – vor allem südeuropäischen, wo die Investitionszurückhaltung die Nachfrage nach deutschen Produkten schwächt – sondern auch das miese Wetter, das in weiten Teilen des Alten Kontinents viele Baustellen schlicht lahmlegte.

Mit der heutigen Exportzahl flattert ein zusätzlicher Beleg dafür ins Haus, dass die Konjunktur im Euroraum nicht nur fragil ist, sondern möglicherweise gegen eine Mauer fährt.

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